PhilPaso Therapie

Bewegungsführung, Kraft, komplexe Bewegungsmuster

PhilPaso - Training der Superlative

Training der Superlative für Jung und Alt

Training der Superlative für den ganzen Körper mit adaptiver Bewegungsführung: Antrieb durch eigene Kraft oder elektronische Motorsteuerung

PhilPaso wurde auf der Grundlage des Patentes Nr. 196030315 von Dr. Klaus und Sabine Berndsen entwickelt. Das Patent beinhaltet ein angelenktes Pedalsystem zum Trainieren der Geh-, Lauf-, Fußabrollbewegung.

  • Leistungssport und Breitensport
  • Rehabilitation nach Erkrankungen, Verletzungen und Operationen
  • Fehlstellungen und/oder Fehlbewegungen von Füßen, Beinen, Hüften, Armen
  • Störungen der Balance und/oder der Bewegungskoordination
  • Angeborenen und erworbenen Behinderungen
  • Geführte Bewegung zur Entwicklung korrekter, gehirnkoordinierter und automatisierter Ganzkörperbewegungen (neurophysiologische Bewegungsmuster)
  • Weiche Bewegungsabläufe ohne ruckartige Druckbelastung der Gelenke
  • Einstellung des Hüftbelastungswinkels – bis zur Überkorrektur möglich
  • Führung der Fußabrollbewegung
  • Training gegengleicher Bewegungen (cross movement): Beine – Arme / Schultergürtel – Hüfte
  • Anpassung der Beinlänge, des Beinhubes (Kniehöhe des Spielbeines), der Schrittlänge, der Armstreckung und des Armwinkels, variable gelenkschonende Ellipsenbewegungseinstellung
  • Sitz- und Stehtraining variierbar
  • Drehbarer Sitz als Einstiegshilfe und Sitzgurtsicherung
  • Antrieb durch eigene Kraft oder Motorsteuerung
  • Stabiles anpassbares Gerät für den professionellen Einsatz: Ein Gerät für alle Größen

PhilPaso

pb-01-wDer Name PhilPaso ist eine Wortschöpfung und bedeutet der Weg (el paso) des Philipps. Philipp ist der Sohn von Dr. Klaus und Sabine Berndsen. Er wurde 1991 mit einer Cerebralparese geboren und konnte, so die „Expertenmeinungen“, niemals das Laufen erlernen. Der Junge nahm über mehrere Jahre ausdauernd aber erfolglos an zahlreichen Behandlungen in Deutschland und anderen Ländern der Welt teil. Um der Resignation nicht statt zu geben, begannen seine Eltern mit der Entwicklung spezieller Trainingsgeräte zum Erwerb komplexer Laufbewegungen und patentierten deren Mechanismen. Nach intensivem Gerätetraining gelangen Philipp, im Alter von 9 Jahren, seine ersten selbständigen Schritte. Auf der Basis ihrer Erfahrungen und der patentierten Geräte entstand allmählich ihr bestes Trainingsgerät. Sie nannten es PhilPaso, weil das Gerät ihrem Sohn Philipp den Weg zum Erlernen des Laufens ebnete. Zahlreiche andere Patienten konnten zwischenzeitlich von dieser Methode profitieren. Auf Grund der sehr hohen Entwicklungskosten gelang es erst jetzt ein stabiles Gerät für den professionellen Gebrauch zu entwickeln, das ohne ständige technische Korrekturen, eingesetzt werden kann.

Besondere Eigenschaften des PhilPaso-Trainings

PhilPaso Training erweitert die Bewegungsführung der unteren Extremitäten durch die damit koordinierte interaktive Oberkörperbewegung: Hüfte, Schultergürtel, Arme, Hände, Kopf. Durch hohe Wiederholungsfrequenzen bei gleichzeitig geführten und koordinierten Bewegungsabläufen sollen optimierte habituelle Bewegungsmuster trainiert werden.

Neurophysiologische Grundlagen

Dr. Berndsen/Berndsen definieren für ihre Trainingsmethode wichtige gehirnkoordinierte körperfunktionelle Grundlagen:

  • Das Gehirn kennt keine einzelnen Muskeln, sondern steuert komplexe Bewegungsmuster. Diese können nur dann erworben oder wieder erworben werden, wenn das Training (die Therapie) die weit reichende interaktive Komplexität der Bewegungsabläufe berücksichtigt: Bewegungskoordination „vom Kopf bis zu den Zehen“ (Beispiel Gehbewegung)
  • Isoliertes Üben von Teilbewegungen stört den Aufbau neurophysiologischer Bewegungsmuster und führt zu sekundären Schädigungen (Läsionen).
  • Bewegungen sind so zu führen, dass sie möglichst weit an das korrekte Bewegungsmuster herangeführt werden (Controlled Movement): Falschbewegungen und Fehlbelastungen dürfen nicht zugelassen werden.
  • Neurophysiologische Bewegungsmuster entwickeln sich durch die Präzision der Durchführung und eine hohe Wiederholungsfrequenz identischer Übungen. Dies ist manuell nicht möglich und bedarf spezieller Trainingsgeräte: PhilPaso
  • Läsionen bedingen Kompensationsbewegungen. Diese müssen, angepasst an den Regenerationsprozess, so schnell wie möglich aufgelöst werden.
  • Notwendigkeit des entwicklungsorientierten Trainings: Sind bereits höher entwickelte kortikale Funktionen entwickelt und können komplexe neurophysiologische Muster bereits realisiert werden, sollten Übungen zur Aufarbeitung von Entwicklungsvorstufen unterbleiben. Sie stören die Koordinationsmuster und bewirken motorische Irritationen.
  • Orientierung an neurophysiologischen Bewegungsmustern. Abweichungen davon stören die notwendigen koordinativen Interaktionen der Bewegung. Es kommt zu Dyskinesien von Muskeln bzw. Muskelgruppen.
  • Notwendigkeit der individuellen Bewegungsanpassungen:
    z.B. Bein-, Armlängenverstellung, Hüftgelenksbelastungswinkel, Hublängen, Sitz- und Stehhöhen, Fußwinkel


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